Zwergerbauern um 1900

Walchensee Zwergern Nr. 62 "Hanslbauer"

Kataster 1808: ½ Hof, gerichtsbar zum Landgericht Tölz, freystiftsweis zum königlichen Rentamt Tölz, gibt ganzen Zehent zum Rentamt Tölz

Fischerey zum fünften Theil auf dem Walchensee, Holzgerechtigkeit, 4 Tagwerk Wiesengrund der „Ram“ genannt

1848/1849 Kataster: 46 Tagwerk 2 Dezimalen,

einfache Rustikalsteuer jährlich 2 fl 4 Xr 6 Pfennig

1820 „Hauserbauer“

1808: Hausnummer 16

  • VOR 1510

    Hanns Zwerger (geb. um 1450 in Zwergern gest. nach 1532 in Zwergern), Sohn von Hainrich Zwergern, „Wirt“ auf Zwergern, und Catharina wird „Hanslbauer“ und Fischer. Hans hat mit seinen Brüdern Kunz, Jörg und Martin 1532 von Herzögen Ludwig und Wilhelm den Wappenbrief erhalten.

    Er heiratet vor1510 Margaretha.

    Wappen
  • UM 1544

    Sohn Hanns Zwerger (geb. um 1520 in Zwergern gest. 1586 in Zwergern) wird „Hanslbauer“ und Fischer.

    Er heiratet um 1544 Anna Älbl von Egling bei Murnau Nr. 3, „Hansenbaur“ (ab 1868 „Jochner“).

    In zweiter Ehe heiratet er Anna Dillis (gest. vor 1583) von Eisenschmitten bei Weilheim, Pfarrei Oberhausen.

    Vor 1583 heiratet er ein drittes Mal.

  • UM 1615

    Der Sohn aus erster Ehe Balthasar Zwerger (geb. in Zwergern gest. nach 1622 in Zwergern) wird „Hanslbauer“ und Fischer.

    Er heiratet um 1615 Catharina.

  • VOR 1630

    Der Sohn Hans Zwerger (geb. in Zwergern gest. 5.5.1667 in Zwergern) wird „Hanslbauer“ und Fischer.

    Am 12.10.1630 heiratet er Jacobaea (gest. nach 1667 in Zwergern).

  • 1648

    Hans Zwerger hat 1 Halbhof, 8 Küh, 2 Jungrind, Seezeug.

  • 1657

    Hans Zwerger und seine Söhne Mattheiß und Benedict verklagen Hans, Bartholomäus, Jacob und Georg Zwerger vom Walchensee wegen Rauferei. Vergleich. (Briefprotokoll Benediktbeuern).

  • 23.11.1661

    Der Sohn Mattheiß Zwerger (geb. 26 (10?).2.1636 in Zwergern gest. nach 1704 in Zwergern) wird „Hanslbauer“ und Fischer. Übernahme vom Vater gegen 500 fl.

    Er heiratet am 23.11.1661 Anna Prasser (geb. vor 1705 in Zwergern) von Schwaiganger. Sie bekommt 400 fl, 1 Kuh.

  • 4.12.1692

    Der Sohn Bartholomäus Zwerger (geb. 24.8.1662 in Zwergern gest. 27.5.1736 in Zwergern), „der Schwarze“, wird „Hanslbauer“ und Fischer. Übernahme vom Vater gegen 800 fl.

    Er heiratet am 4.12.1692 Monica Resenberger (geb. 4.5.1659 in Unterau gest. 11.1734 in Zwergern) vom „Bauer“ in Unterau Nr. 2. Sie bekommt 550 fl.

    „Bartholomäus Zwerger, Sohn des Mattheiß Zwerger, sollte

    wegen der geschlagenen 96 Stämm am Katzenkopf (Strafe: 48 fl) mit seinen zwei Nachbarn vom Kloster Benediktbeuern Holzhay und dem Amtmann ins Amtshaus abgeführt werden. Am Kesselberg entfloh er; man hat ihm den Weg abgeschnitten. Trutzig hat er den Hut aufgesetzt, auch bei den heiligen Sakramenten geflucht und zu seiner Obrigkeit gesagt: „Tausend Sakrament! nur her da!“ und mit beiden Händen nach den Säcken gegriffen, als wollte er das Messer zucken. Der Amtmann hat den Degen gezogen, der Holzhay Wilhelm Niederreuter das Holzmarchaxtl ihm vor den Kopf gehalten. Darauf hat der Bartholomäus wieder den Hut vom Kopf genommen und ist willig mitgegangen. Strafe 9 fl.“

  • 8.5.1730

    Michael Zwerger (geb. 1695 in Walchensee gest. 4.1757 in Walchensee) wird „Hanslbauer“ und Fischer, Übernahme vom Vater gegen 800 fl.

    Er heiratet am 8.5.1730 Barbara Höllensteiner (geb. 7.2.1701 in Zell, Gemeinde Großweil, Pfarrei Schlehdorf gest. 17.6.1770 in Walchensee). Sie bekommt 550 fl.

  • 15.10.1770

    Joseph Zwerger (geb. 17.2.1743 in Zwergern gest. 2.8.1828 in Zwergern) wird „Hanslbauer“ und Fischer, Übernahme vom Vater gegen 700 fl.

    Er heiratet am 15.10.1770 Rosina Ertl (geb. 12.10.1742 in Kochel gest. 15.2.1813 in Zwergern) von Kochel Nr. 12 „Hausriebold“. Sie bekommt 500 fl., 1 Kuh.

  • 10.4.1806

    Joseph Zwerger (geb. 26.3.1772 in Zwergern gest. 11.4.1833 in Zwergern) wird „Hanslbauer“ und Fischer, Übernahme vom Vater.

    Er heiratet am 21.4.1806 Anna Doll (geb. 8.3.1781 in Walchensee gest. 27.12.1851 in Zwergern) vom „Waltlbauer“, Walchensee Nr. 60.

  • 1847

    Witwe Anna Zwerger, geb. Doll kauft für ihre Tochter Magdalena Zwerger (­geb. 10.11.1816 gest. in Altlach, Jachenau) das Anwesen „Breitenort“ in Altlach, Jachenau.

  • 1808

    Kataster: ½ Hof, gerichtsbar zum Landgericht Tölz, freystiftsweis zum königlichen Rentamt Tölz, gibt ganzen Zehent zum Rentamt Tölz. Forstrecht: jährlich 36 Klafter Brenn- und Bauholz nach Nothdurft unentgeltlich aus der Kirchenwaldung am Katzenkopf (Zwergern). Fischereyrecht zum fünften Theil auf dem Walchensee. 4 Tagwerk Wiesengrund, der „Ram“ genannt. Die mit Joseph Zwerger und Michael Seybold gemeinschaftlich erkaufte Sankt Margarethen Kirche zum 3. Theil.

  • 18.9.1808

    „Der 1/3 Hof zum Hannßlbauern gehört unter die Gerichtsbarkeit des Königlichen Landgerichts Tölz, giebt Scharwerkgel 2 Fl 40 Xr, freystüftsweis grundbar zum Rentamte Tölz. Stift 18 fl 45 Xr 1 Pfennig. Küchendienst 19 fl 12 Xr, ganzen Zehend zum obigen Rentamte, Einfacher Steuer Betrag 3 fl 34 Xr, Fourage Anlag (=Verpflichtung, die Militärpferde aus der Umgebung auf dem Hof zu versorgen) 2 fl 20 Xr, Vorspann Anlag 25 Xr. Diesen 1/3 Hof habe ich laut Übergabs Brief dato 10.4.1806 von meinem Vater Joseph Zwerger mit der ganzen Einrichtung übernommen: Ein zur Hälfte gemauertes Wohnhaus Nr. 62 mit besonderen Stallung, Stadl, hölzernen Hauskasten und Badstuben, dann eine Schifhütten, welche ich mit meinen Nachbarn Johann Zwerger und Michael Seybold gemein habe, ein Hausgarten, 2 Krautbetler, und ein kleines Pflanzgärtl. Felder: der Ortacker, der Kirchenacker, Badstubenacker, Kreutzacker, Am...acker, Lußacker, Krautgartenacker, Eintacker, Rautacker mit dem Moosbüchel, der Bruckenacker und der Seeacker. Zweimädige Wiesen: alle oben aufgezählte Aecker gelten auch als zweimädige Wiesen, indem von denselben nur jährlich 3 mit Getreid angebaut werden, die übrigen aber zu Gras liegen bleiben. Einmädige Wiesen: 4 Moosfleckn nahe bey der Kirche, die Kreuzwiesen, die große und kleine Lüß, die Grobisgram, 4 kleine Fleckn bey der Manter Saul, Moosfleck beym Fischkalter und die Segenfäng. Die Fischerey, am Walchensee gehört zum Gut zum 5ten Theil. Waidrecht von dem Graben angefangen durchs Ochsenthall bis zur Sag, und vom Steinriegl bis zum Markt. Forstrecht: jährlich 36 Klafter Brennholz, und 8 Baustämme aus der Kirchenwaldung Katzenkopf Bauholz nach Nothdurft in Anschlag zu 8 Stämme ohnentgeldlich. Vier Tagwerk Wiesgründe, welche zwischen dem Walchensee und Griesberg situiert sind, der Ram genannt. Hierfür Stift 1 fl 1 Xr 1 Pfennig, Steuerbetrag 8 Xr, Fourage Beytrag 8 Xr. Die Kirche zu Sankt Margarethen habe ich gemeinsam mit meinen zwey Nachbarn Michael Seybold, und Johann Zwerger erkauft um 125 fl laut Kaufbrief vom 30.9.1807 vom Rentamt Tölz, wovon der dritte Theil mich trifft 41 fl 40 Xr. Die Kirche ist ludeigen und abgabenfrei. Anmerkung: Im Landgericht Werdenfels besitze ich eine Wiesen der Raut am Bruckberg genannt, wofür Stift zur Pfarrkirche Mittenwald 30 Xr und zum Rentamte Werdenfels 33 fl 1/3 Xr einfache Steuer entrichtet. Walchensee, den 18. September 1808. Joseph Zwerger“

  • 10.9.1821

    Den Küchendienst beziehungsweise Fischdienst vom bayerischen Staat abgelöst.

  • 11.4.1833

    Joseph Zwerger (geb. 20.2.1808 in Zwergern gest. 17.1.1889 in Zwergern), ledig, wird „Hanslbauer“ und Fischer durch Übernahme nach dem Tod des Vaters, gemeinsam mit seinen Geschwistern Rosina (geb. 7.2.1811 gest. 4.1.1877), Johann (geb. 23.12.1812 gest. 17.7.1873), Melchior (geb. 27.11.1814 gest. 14.2.1871), Maria (geb. 12.12.1818 gest. 13.4.1887) und Margaretha Zwerger (geb. 13.2.1823 gest. 14.6.1874 vom Blitz erschlagen „Jungfrau vom Donnerschlag getroffen“.

  • 12.6.1833

    Obereigentum vom Bayerischen Staat abgelöst.

  • 17.5.1877

    Paul Grünwald (geb. 10.1.1829 in Zwergern gest. 1.11.1908 in Zwergern) „Bartlbauer“ von Zwergern und Fischer wird zugleich „Hanslbauer“. Übernahme durch Kauf von Joseph, Rosina und Maria Zwerger um 12.000 fl.

    Er heiratet am 11.2.1867 Elisabeth Oswald (geb. 27.8.1838 in Sachenbach gest. 10.9.1920 in Zwergern) von Sachenbach Nr. 2 „Seppenbauer“.

    „Kaufvertrag vom 17.5.1877 (Original beim „Bartlbauer“): Joseph und Maria Zwerger, welche den Hanslbauernhof nach Erbschaftszeugnis vom 8.5.1876 mit ihrer Schwester Rosina gemeinsam besessen haben, verkaufen dieses Anwesen an Paul und Elisabeth Grünwald um 12.000 fl (=20.571,43 Mark) samt allen Zugehörungen. Sie nehmen sich vom lebenden Inventar 2 Kühe aus und müssen diese vom Käufer unterhalten werden. Die Pflege besorgen die Verkäufer selbst. Sie behalten die sämtlichen Räumlichkeiten, weil der Käufer nicht einziehen, sondern auf dem Bartlanwesen bleiben will. Dem Joseph Zwerger bleibt sein Leben lang die Fischerei und die Schiff.“

    1848/1849 Kataster: 46 Tagwerk 2 Dezimalen, infache Rustikalsteuer jährlich 2 fl 4 Xr 6 Pfennig, nach Ablösung des Obereigentums (Aluierteigen zum königlichen Rentamt Tölz) 2 fl 35 Xr 5 Pfennig.

    Jährlich 4 % Zins aus dem Ablösungskapital von 144 fl 54 Xr = 5 fl 47 Xr 6 Pfennig

    19.1.1852 Landgericht Tölz, Verlassenschaftsverhandlung: Auf Ableben der Mutter und Witwe Anna Zwerger, geb. Doll haben zum gemeinschaftlichen Besitz durch Erbschaft erworben die Joseph Zwergerschen Kinder: Joseph, Rosina, Johann, Melchior, Maria und Margaretha:

    28,061 Hektar = 82 Tagwerk 37 Dezimalen, Fischrecht im Walchensee gemeinschaftlich zu 2 /12 Anteilen und Fischrecht in der Jachen.

    Paul Grünwald2
  • 13.2.1901

    Alois Grünwald (geb. 21.2.1869 in Zwergern gest. 25.12.1952 in Walchensee) wird „Hanslbauer“ und Fischer. Übernahme vom Vater: 28,558 Hektar = 84 Tagwerk 71 Dezimalen.

    Er heiratet am 28.2.1901 Maria Anna Wasensteiner (geb. 1871 in Gaissach gest. 1918 in Einsiedel, Zwergern) vom „Moarbauer“ in Unterreuth, Gaissach Nr. 206. Ehe- und Erbvertrag, Königlicher Notar Karl in Tölz: Alois Grünwald heiratet seiner Braut Anna Wasensteiner den Besitz zum Miteigentum in Allgemeiner Gütergemeinschaft an im Hälftewert zu 10 000 Mark.

    Alois Grünwald
  • 1909

    Das alte „Hanslbauer“-Haus wird abgerissen und neu gebaut. Alois Grünwald errichtet die Wirtschaft in Einsiedel. Verkauf des gesamten Besitzes, „Hanslbauer“ und Einsiedel, aus wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das Hotelgrundstück Nr. 62 1/3 wird beim Verkauf des „Hanslbauer“ vorbehalten und zu der Nr. 62 1/3 transferiert.

  • 1918

    Alois Grünwald (­geb. 21.2.1869), 1918 verwitwet, muß das Anwesen in Einsiedel verkaufen, lebt zunächst in Walchensee, die kleinen Kinder kommen getrennt zu Verwandten. Nur die zwei Buben Alois, 11 Jahre alt, und Anton, 9 Jahre, der später gefallen ist, versteckten sich vor der Verteilung der Kinder und waren unauffindbar. Sie schlugen sich allein durchs Leben. Der Vater Alois Grünwald war vor der Heirat und Übernahme des elterlichen „Hanslbauer“ Jäger in Fall, kauft Grundstücke und baut Häuser in Walchensee, zeitweise in Königsdorf, verliert sie aber wieder, kaufte dann den Bauplatz Dainingsbachweg um 2 650 Reichsmark von Elise Simon in Sachenbach Nr. 1 (14.11.1927 Kaufvertrag Notariat Tölz, 0,180 Hektar = 53 Dezimalen), baute dann 1927 das „Haus Grünwald“ in Walchensee, Dainingsbachweg 21, wo er am 25.12.1952 völlig verarmt stirbt. Das Haus wird zwangsversteigert und Sohn Alois Grünwald (­ 9.2.1907 in Zwergern gest. 26.9.1992 in Walchensee) erwirbt es am 24.9.1929 durch Zuschlagsbeschluß des Notariats Tölz, von diesem übernimmt es dessen Tochter Magdalena Grünwald.

  • 16.4.1913

    Dr. Anastasius Nordenholz (geb. .12.1862 in Buenos Aires, Argentinien gest. 21.9.1953 in Santa Fè, Argentinien) und Ehefrau (verh. 1895) Martha Lübke (geb. 1870 gest. 1929 in München) im Miteigentum zu gleichen Anteilen übernehmen durch Kauf um 106 000 Mark, davon 6 000 Mark für Mobilien. 26,982 Hektar = 79 Tagwerk 22 Dezimalen. Er war Landwirt, Doktor der Rechte und der Philosophie. Die Familie wohnt in München und nutzt den erworbenen „Hanslbauer“-Hof und die umgebende Natur-Idylle als Freizeit-Domizil. Die Landwirtschaft wird verpachtet.

    Dr. Anastasius Nordenholz, ­geb. 1.12.1862 in Buenos Aires, Argentinien als Sohn eines deutschen Konsuls, dessen Familie aus Bremerhaven stammt, kam als 16-jähriger nach Deutschland, machte sein Abitur in Berlin, studierte Jura, Volkswirtschaft und Philosophie in Zürich, Jena und München, wo er sich 1905 als Privatgelehrter niederließ

    1904 erschien seine volkswirtschaftliche Publikation „Allgemeine Theorie der Gesellschaftlichen Produktion“. In seinem philosophischen Denken knüpfte er an Schopenhauer an und setzte sich mit dem Kritizismus Kants auseinander. Einen Schwerpunkt seiner Überlegungen und Untersuchungen legte er auf die Wissenschaft über das menschliche Denken und Wissen.

    1927 folgte „Welt als Individuation – Entwurf eines Individuationismus“ Hierzu der Verlag Felix Meiner in Leipzig

    1927: „Der Verfasser will die beiden großen Strömungen der europäischen Geistigkeit, den Kritizismus Kants und den Selektionismus Darwins in ein gemeinsames Bett leiten...“

    1934 folgte sein Werk „Scientologie – Wissenschaft von der Beschaffenheit und der Tauglichkeit des Wissens.“ Hierzu: www.scientologie.de und der Scientologykritiker Friedrich Wilhelm Haack „Scientology – Magie des 20. Jahrhunderts“: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Dr. Anastasius Nordenholz und dem Scientology-Sektengründer Ron Hubbard, beide wussten nicht voneinander.

    1918: Er kehrte nach dem 1. Weltkrieg (1914-1918) in sein Geburtsland Argentinien zurück, lebte auf seinem Grundbesitz in Las Rosas, Santa Fè, und kam nur noch besuchsweise nach Deutschland. Inmitten noch unvollendeter wissenschaftlicher Arbeiten starb er 91-jährig am 21.9.1953 in Santa Fè, Argentinien.

  • 23.10.1928

    Ursula Nordenholz (geb. 1900 in Jena gest. 1992 in München) in München, Karl-Theodor-Straße 13 übernimmt durch unentgeltliche Überlassung von ihrem Vater Dr. Anastasius und der Mutter Martha Nordenholz im Wertanschlag zu 17 631 Reichsmark (Notariat München II).

    Sie heiratet am 5.10.1921 Felix The Losen (gest. 1955 in München). Seine Familie stammt vom Niederrhein und aus Westfalen.

  • 10.12.1934

    Ursula The Losen verkauft das „Hanslbauer“-Anwesen auf Zwergern und kauft das 1908 von der Familie Loof erbaute Haus hoch über Walchensee direkt vor dem angrenzenden Hochwald an der späteren Ringstraße, das Sohn Harald übernahm.

  • 10.12.1934

    Adolf Alexander Boehm (geb. 8.8.1898 in Landshut gest. 2.5.1975 in München), Bankier in München, Sophienstraße 3, und Ehefrau erwerben am 12.9.1934 den „Hanslbauer“ durch Kauf um 38 800 Reichsmark, davon 6 000 Reichsmark für Mobilien. Er stammt aus Landshut an der Isar, Sohn von Josef Karl Adolf Boehm, Geheimer Kommerzienrat und Bankdirektor in Landshut, und Berta Katharina Auguste Boehm, geb. Eickemeyer). 1965-1973 Vorsitzender der Fischereigenossenschaft Walchensee.

    Er heiratet am 12.2.1930 Margaritha Therese Louise (Margit) Roeckl (geb. 12.1.1902 in München (gest. 15.1.1995 in München), Handschuhfabrikantentochter von Heinrich Anton Roeckl (geb. 7.4.1867 in München gest. 15.9.1950 in Bad Tölz), Geheimer Kommerzienrat, Konsul der Republik Chile, Münchener Bürger seit 1896, Inhaber der Firma J. Roeckl, Leder- und Handschuhfabrik, und Maria Luise Anastasia Roeckl, geb. Schmederer (geb. 14.4.1874 in München-Au gest. 19.5.1958 in Bad Tölz), Brauereibesitzerstochter „Zum Zacherl“. Bruder Heinrich Anton Roeckl (geb. 21.8.1897) übernimmt die elterliche Leder- und Handschuhfabrik. Bruder Gabriel Hermann Roeckl (geb.­ 6.5.1899) wird Vorstandsmitglied der Salvator-Paulaner-Thomasbräu AG in München.

  • 1938

    Kataster: Abbruch und Anbau einer Wagenremise. Besitz: 26,381 Hektar = 77 Tagwerk 45 Dezimalen.

  • 1974

    Jetzt Landwirtschaft ohne Vieh.

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