Kochel am See Nr. 39 „Schusterhans“
Heute Schlehdorfer Str. 8
Gründung des Anwesens 1493. Salbuch des Klosters Benediktbeuern: Inhaber Jörg Schneider. Er dient für die Hofstaat, Söld, jährlich 198 Pfennig, für 6 Krautbeete zusätzlich und Stiftgeld für Leibrecht. „Zu vermerken, dass die Hofstatt darauf wir haben vergunt dem Jörg Schneider sein Haus zu setzen, wir haben genummen aus des Rösenpergers Hof (Maierbauer Nr. 10) und haben ihm das erstattet mit einer anderen Hofstatt und wieder zu dem Hof gelegt, da wir das Haus abgebrochen und im Ziegelofen verbrannt haben, wo die alte Hueberin darin ist gesessen. 1493.“
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1493
Jörg Schneider baut das Haus mit Erlaubnis des Klosters
Benediktbeuern. Er dient für die Hofstatt jährlich 198 Pfennige, für 6 Krautbeete und Stift extra
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1539
Dessen Sohn Pernhart Schneider übernimmt
Er dient ebenfalls für die Hofstatt jährlich 198 Pfennige, für 6 Krautbeete und Stift extra
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1555
Klass Mayr übernimmt
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1582
Caspar Schneider übernimmt
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1586
Hans Eberl übernimmt
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1613
Georg Eberl übernimmt
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1665
Simon Eberl übernimmt
Er heiratet am 9.2.1665 Magdalena Linderl von Kochel (geb. 19.3.1679 in Kochel) und am 15.5.1679 Barbara März von Ried.
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9.7.1703
Balthasar Adlwart übernimmt durch die Heirat der Tochter aus zweiter Ehe Elisabeth Eberl (geb. 27.7.1680 in Kochel)
Er ist Zimmermann und stammt von Ramsau
Alle Kinder starben bei der Geburt oder im Kindesalter.
Balthasar Adlwart verkaufte die Bausöld am 1.12.1710 um 500 fl, das war etwa der Wert von 35 Kühen.
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1.12.1710
Johann Schröferl (gest. 13.5.1750 in Kochel) übernimmt durch Kauf um 500 fl.
Er stammt von Kochel Nr. 31 „Hoderer“ und heiratet am 18.5.1711 Eva Sabina Reiser ( geb. 13.1.1685 in Kochel gest. 13.2.1754 in Kochel) von Kochel Nr. 2 „Schuster“
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12.8.1776
Deren Sohn Benedict Schröferl (geb. 30.3.1720 in Kochel gest. 22.9.1787 in Kochel) heiratet am 12.8.1776 Catharina Zwerger (geb. 26.5.1746 in Kochel gest. 3.3.1821 in Kochel)
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12.8.1776
Deren Sohn Simon Schröferl (geb. 22.5.1778 in Kochel gest. 31.12.1852 in Kochel) übernimmt und heiratet am 12.8.1776 Anna Huber (geb. 12.5.1773 in Sindelsdorf gest. 23.6.1847 in Kochel) von Sindelsdorf Nr. 35 „Fischer“
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3.2.1834
Clement Hellensteiner (geb. 15.9.1801 in Eschenlohe gest. in Kochel) übernimmt durch Einheirat übernimmt durch Heirat der Hoferbin Rosina Schröferl (geb. 8.7.1812 in Kochel gest. 13.5.1837 in Kochel).
Er stammt vom „Wagner“ in Eschenlohe Nr. 35
In zweiter Ehe heiratet er am 28.6.1837 Justina Fischer (geb. 26.8.1802 in Weichs, Ohlstadt gest. 3.5.1866 in Kochel), Kistlerstochter vom „Kistler“ in Weichs bei Ohlstadt Nr. 5
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11.2.1872
Dessen Sohn aus zweiter Ehe Joseph Höllensteiner, Wagner, (geb. 23.9.1843 in Kochel gest. 12.7.1880 in Kochel) heiratet am 11.2.1872 Bertha Zöpf (geb. 2.10.1847 in Schlehdorf gest. 25.7.1924 in Kochel, Lehrerstochter vom „Lunzenbauer! „Lenz“ in Schlehdorf Nr.33 und übernimmt.
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1873
Er hat das Haus Nr. 39 ½ als Werkstatt erbaut, diese aber 1875 während des Straßenbaues nach Schlehdorf in eine Wirtschaft umgewandelt: „Neuwirt“ (Heute "Hotel Schmied von Kochel")
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nach 1880
Nikolaus Oswald (geb. 12.11.1845 in Bichl gest. 15.7.1910 in Kochel) übernimmt durch Heirat der Witwe Bertha Höllensteiner, geb. Zöpf
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5.10.1938
Franz Linner (geb. 16.9.1900 in Antwort, Gemeinde Bad Endorf bei Prien am Chiemsee gest. 14.8.1981 in Kochel) übernimmt durch Heirat der Hoferbin Bertha Höllensteiner (geb. 3.6.1909 in Kochel gest. 14.5.2011) am 5.10.1938
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10.5.1963
Deren Sohn Franz Xaver Linner, Installateurmeister, übernimmt und heiratet am 10.5.1963 Martha Kemmler aus Altshausen bei Saulgau