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25.9.1886
Hermann Rietschel (gest. vor November 1915 in Berlin), Professor aus Berlin-Charlottenburg, kauft von Joseph und Maria Rieger, Urfeld Nr. 69, 79 Dezimalen = 0,270 Hektar um 830 Mark. Er ist der Sohn von Ernst Rietschel ( 15.12.1804 in Pulsnitz gest. 21.2.1861 in Dresden), Bildhauer in Berlin bei Christian David Rauch, 1830/1831 in Rom, 1832 Professor an der Dresdner Akademie), schuf 1857 das „Goethe-und Schiller-Denkmal“ in Weimar, und 1844 Architekturplastiken im Giebelfeld des Berliner Opernhauses.
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1.10.1891
Zeitschrift „Das Bayerische Hochland“, München:
„Vom Walchensee“: „Unser herrlicher Walchensee erfreut sich eines zunehmenden Fremdenverkehrs. Die trefflichen Gasthäuser zur Post in Walchensee und Urfeld, nicht zu vergessen das bestens geleitete Unterkunftshaus auf dem Herzogstand, waren trotz manchem schweren Regentage fast immer vollbesetzt. ... Die heurige Hauptsaison fand ihren Abschluß in einem Waldfest, das Herr Professor Rietschel von Berlin den Seebewohnern in liebenswürdiger Weise veranstaltete. ... (Es) erschien nun der Dampfer auf dem See. Das hübsche, gegen 15 Personen fassende Fahrzeug bot einen prächtigen Anblick dar, wie es in herrlichem Kranz- und Flaggenschmuck pfeilschnell über den wellenbewegten See dahin glitt. Von Bord klangen die feierlichen, ernsten Weisen einer Blechmusik. Bevor der Fährmann, in der Person des Schiffsbesitzers, Herrn Professor Rietschel, das Land betrat, musste er erst der Poesie seine Freundschaft erklären, und er tat es auch mit dem Gelöbnis, dass der Walchensee von ihm wie von allen übrigen Sommergästen für und für als eine Heimstätte der Poesie, „der Wahren Guten und Schönen“ geehrt und geschützt werden würde. Unter jubelnden Hochrufen und Trompetengeschmetter wurde nun das Schiff „Elsa“, Name der Tochter des Professor Rietschel, getauft. Stolz dampfte es wieder in den See hinaus, begleitet von dem allgemeinen Wunsche: „Für alle Zeit glückliche Fahrt!“
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22.11.1915
Ferdinand Schaitler und Ehefrau Johanna, Rentnersehegatten in München, übernehmen durch Kauf um 28 000 Mark, davon 8 000 Mark für Mobilien.
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16.12.1921
Karl Leonhardt (gest. vor 31.5.1938 in Zwickau), Fabrikbesitzer in Zwickau, Sachsen, Albertstraße 1 übernimmt durch Kauf um 800 000 Mark.
Er heiratet Florentine Susanne Trella (gest. vor 22.11.1940 in Zwickau).