Urfeld3

Urfeld Nr. 3 (nach 1900) "Hollmann-Haus

Nr. 602 nach 1860

Staatsbesitz Bayern, Forstärar, Grundverkauf 1922

  • 1.9.1911

    Dr. Franz von Pfistermeister an Sohn Hermann von Pfistermeister: „Unsere Sassauer Hütte ist fertig, aber Verschiedenes vom Brandversicherungs Inspektor beanstandet. Wir haben die Einrichtung noch nicht vollendet und können nur The kochen.“. Mit der neuesten Aufnahme im Motorboot „Otter“. Der Otter ist das Wappentier im von-Pfistermeister’schen Wappen.

  • VOR 1914

    Dr. Franz Xaver Josef Ritter von Pfistermeister (geb. 10.9.1850 in München gest. 26.10.1914 in München, begraben auf dem Alten Südlichen Friedhof in München) pachtet vor oder um 1910 das Grundstück Urfeld Nr. 3 (alte Nr. 602 seit 1860) mit Laufzeit bis 1930 vom Staatsärar (Forstärar) und errichtet hierauf ein Blockhaus, fertig 2. Quartal 1910. Seit 5.8.1892 ist er Eigentümer der Insel Sassau durch Kauf um 1 730 Mark vom Forstärar, staatliche Königliche Bayerische Forstverwaltung. Kaufvertrag Notar Karl in Tölz. Dort auch der Wortlaut des Kaufvertrages. Er erwirbt auch einen Bauplatz in Altlach Nr. 57 beim „Christoph“, Flurstücke 1431/2 und 1431/3. Er ist Hofmedicus und praktischer Arzt in München, Königlicher Hofrath, 1877 in München, Bayerstraße 32.

    Er heiratet am 4.1.1877 Rosalie Schwarzmann (geb. 17.3.1853 in München gest. 27.3.1901 in München). Heirat in München Sankt Bonifaz. (Bewilligung der Vorgesetzten 2.1.1877). Sie ist die Tochter von Franz Xaver Schwarzmann, Rentier in München, vormals Lederwarenfabrikant, und Katharina Schwarzmann, geb. Maurus.

    Franz Ritter von Pfistermeister
  • 27.5.1914

    Testament des Dr. Franz von Pfistermeister:

    „Für den Fall meines Todes treffe ich Unterzeichneter, Dr. Franz von Pfistermeister, hiermit folgende Bestimmungen:

    1.) Meine Tochter Ella Queck, geschiedene Muzell“ und ihre Kinder aus beiden Ehen betreffend,

    „2,) Meinen Besitz am Walchensee „Sassau“ und den am Südufer gelegenen Bauplatz beim „Christoph“ sowie meinen Anteil an dem Fischereirecht in der Amper bestimme ich für meinen Sohn Hermann mit dem Wunsche, dass Sassau im Besitz der Familie Pfistermeister bleiben soll. Sollte Sassau oder der Bauplatz verkauft werden, so hat mein Sohn oder seine Rechtsnachfolger die Hälfte des Erlöses an meine Tochter abzuliefern oder nach ihrem Tode an deren Rechtsnachfolger.

    3.) Mein Blockhaus in Urfeld, das auf einem bis zum Jahr 1930 vom Staat gepachteten Grund steht, soll als alleiniges Besitztum meiner Frau gehören mit allen Einrichtungsgegenständen. Ebenso soll die ganze Einrichtung an Meubeln, Bildern und Büchern in München im Hause Möhlstraße Nr. fünfunddreißig bis zu ihrem Tode meiner Frau als Eigentum verbleiben.

    Die aus der Hinterlassenschaft meines Vaters etwa noch vorhandenen Schriftstücke, die Bezug haben auf sein Leben und seine Dienstzeit unter Koenig Max II. soll mein Sohn zu sich nehmen und unserer Familiengeschichte einverleiben oder dem koeniglichen Hausarchiv übergeben.“. So geschehen.

    Allgemeine Bestimmungen. Datum und Unterschrift Dr. Franz von Pfistermeister Koeniglicher Hofrat.

  • 1915

    8.2.1915: Erbschein des Amtsgericht München und Testament vom 27.5.1914: Erben sind:

    Witwe Fanny von Pfistermeister in München zu ¼

    Hermann Königlicher Rittmeister in München zu 3/8 und

    Ella Queck, geb, von Pfistermeister, Rittmeistersgattin in München zu 3/8.

    16.7.1915: Nach Urkunde des Notariats München V, vom 16.7.1915, Vermächtnis und Erbschein vom 8.2.1915 nun Hermann Ritter von Pfistermeister in München.

  • 8.2.1915/16.7.1915

    Hermann Karl Ritter von Pfistermeister(geb. 28.9.1877 in München gest. 11.6.1950 in Stuttgart), Major im Generalstab außer Diensten, übernimmt nach dem Tod des Vaters am 8.2.1915 in Erbengemeinschaft, am 16.7.1915 allein das vom Vater gepachtete Grundstück Urfeld Nr. 3 mit dem 1910 vom Vater darauf errichteten Blockhaus. Nach Beendigung des Pachtverhältnisses geht das Grundstück wieder an das Forstärar und dieses verkauft das Grundstück am 18.8.1939 an Baldur von Schirach.

    Er heiratet am 20.6.1903 Elsbeth Müller-Herrings (geb. 11.8.1885 in Schonungen in Unterfranken), Arzttocher von Saargemünd, dem seinerzeitigen Stationierungsort des Secondelieutenantes Hermann Ritter von Pfistermeisters.

    Hermann Ritter von Pfistermeister besucht das Luitpold-Gymnasium in München. Nach dem Abitur meldet er sich als Freiwilliger Gemeiner zum Militär und wird am 14.7.1896 Offiziers-Aspirant beim 2. Schwere Reiter Regiment, am 23.1.1897 Portepee Fähnrich beim 2. Schwere Reiter Regiment, am 6.3.1898 Secondeleutnant, als solcher 1900 versetzt in das 5. Chevaulegers Regiment, am 27.10.1906 Oberleutnant im 5. Chevaulegers Regiment, 1909 Adjutant, am 3.3.1911 Rittmeister, am 24.12.1917 Major.

    1.5.1896: Auszug aus der Adels Matrikel des Königreichs Bayern: Hermann Karl Ritter von Pfistermeister, geboren 28.9.1877 Vater Dr. Franz Ritter von Pfistermeister, Königlicher Hofrat und praktischer Arzt, Klasse: Ritter, München, den 1.5.1896 Der Königlich Bayerische Reichsherold, gezeichnet Böhm, Königlich Geheimer Legationsrath.

    Im April 1903 stellt der Leutnant des 5. Königlichen Chevaulegers Regiments „Erzherzog Albrecht von Österreich“ in Saargemünd Hermann Ritter von Pfistermeister das Gesuch, die Kreisarztenstochter Elsbeth Müller-Herrings heiraten zu dürfen. Am 11. April ergeht die Genehmigung durch den Regiments Kommandeur, am 16.4. durch den Brigade Kommandeur, am 22.4 durch den Divisionskommandeur und am 27.4.1903 durch den Kommandierenden General. Der Vorschrift, dass zur Heiratserlaubnis der Nachweis eines Einkommens von mindestens 2 500 Mark außer dem Sold, also aus Vermögen erforderlich ist, kommt er in der Weise nach, dass er eine Urkunde des Notars Justizrat Heinrich Schmid in München vorlegt, in dem dieser bestätigt, dass ihm Wertpapiere vorgelegt worden seien, die einen jährlichen Ertrag von 2 754,50 Marl bringen ind Hermann Ritter von Pfistermeier ihm bestätigt habe, das unbeschränkte Eigentum daran zu besitzen.

    Anfang 1914 erhält er einen Ruf als Lehrer an die Militärakademie in Buenos Aires und quttiert daraufhin den Dienst beim Militär mit der Option jederzeitiger Rückkehr und tritt in die Dienste des argentinischen Militärs. Vor Kriegsbeginn nimmt er als Patriot von Buenos Aires aus diese Option wahr. Er wird im Ersten Weltkrieg (1914-1918) verwendet in Frankreich, in den Vogesen und bei Verdun, in der Ukraine, Schlachten bei der Stochod, in Ostgalizien, Bukowina, Rumänien, Ukraine, bei der Besetzung der Krim.

    Er erhält zahlreiche Orden, am 21.1.1918 den vom König verliehenen Bayerischen Militär Verdienst Orden 4. Klasse, am 15.12.1917 das Ritterkreuz des Preußischen Hausordens, am 18.9.1817 das Österreichische Militär Verdienst Kreuz.

    21.2.1920: Mit Entschließung des Reichspräsidenten (Friedrich Ebert) infolge Verminderung der Wehrmacht wird Hermann Ritter von Pfistermeister verabschiedet und scheidet aus dem aktiven Heere aus unter Gewährung der Pension nach den Vorschriften und der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Generalstabes.

    Er ist jetzt noch keine 43 Jahre alt und Pensionär.Die Kinder sind 15 und 11 Jahre alt.

    1925 III. Quartal: Neubau eines Blockhausesauf Sassau.

    Blockhaus 0,01 Hektar = 3 Dezimalen

    Wald 2.586 Hektar = 7 Tagwerk 59 Dezimalen

    Ganze Insel 2,596 Hektar = 7 Tagwerk 62 Dezimalen

    1928 siedelt er nach Berlin über als Freund und Berater von Professor Ernst Heinrich Heinkel (­ 24.1.1888 in Grumbach, Rems-Murr-Kreis U 30.1.1958 in Stuttgart), bedeutender Flugzeugkonstrukteur. Nachdem die Familie von Pfistermeister und die Heinkel-Flugzeugwerke in Berlin gegen Ende des 2. Weltkrieges (1939-1945) ausgebombt waren, gingen sie nach Jenbach in Tirol, wo sich auch Heinkel-Werke befanden.

    Seit der Gründung der Ernst Heinkel Aktiengesellschaft und dem Neuaufbau der Heinkel-Werke nach dem Kriege ging die Familie mit der befreundeten Familie Heinkel nach Stuttgart. Es folgte schließlich die Berufung in deren Aufsichtsrat. Die Ernst Heinkel AG wurde 1968 von der Daimler-Benz AG übernommen.

    Hermann Ritter von Pfistermeister, Berlin, und Besitzer der Insel Sassau, beendet den vom Vater abgeschlossenen Pachtvertrag, das Grundstück in Urfeld geht an den Grundeigentümer, den bayerischen Staat (Forstverwaltung) zurück. Er hatte es vom Vater übernommen, aber infolge seines beruflichen Engagements bei Heinkel kaum nutzen können. Laut Testament des Vaters gehörte die Einrichtung und gebührte die Nutzung der Stiefmutter Fanny von Pfistermeister.

    Am 11.6.1950 stirbt Hermann Ritter von Pfistermeister, Aufsichtsratsmitglied der Ernst Heinkel AG in Stuttgart, der im Gegensatz zu seinem Vater selbst kaum eine Beziehung zum Walchensee, zu Sassau und Urfeld hatte.

    Hermann Ritter von Pfistermeister. Erbfolge:

    Auf Grund Vertrages vom 1.4.1942, Notar Dr. Keil, Berlin und Protokoll des Amtsgerichts München vom 1.8.1950 erbt die Witwe

    Elisabeth (Elsbeth) von Pfistermeister, geb. Müller-Herrings, Stuttgart, Robert-Bosch-Straße 3

    Besitzstand: 2,5960 Hektar: die Insel Sassau, wie auch das Baugrundstück in Altlach Nr. 57 „Beim Christoph“.

    Hermann Ritter von Pfistermeister
  • 1920

    Kataster: Regierungs Entschließung vom 1.7.1920 Nr. 10835, Mitteilung des Forstamts Walchensee vom 29.7.1920: Nr. 753: Errichtung eines Blockhauses im II. Quartal 1910 durch Frau Dr. von Pfistermeiser, Plan Nr. 3292 1/6, Haus Nr. 602 in Urfeld. Das Blockhaus hat der bayerische Staat (Forstärar) gekauft. Finanz Ministerium Entschließung vom 3.5.1922 Nr. 7163

  • 18.8.1939

    Baldur von Schirach (geb. 9.5.1907 in Berlin gest. 8.8.1974 in Kröv) übernimmt durch Kauf vom Staatsärar (Forstverwaltung) um 16 000 Reichsmark, Kaufvertrag Notar Dr. Preußner vom 18.8.1939. Grundstücksgröße 4 312 m2. Er trat bereits als Schüler nach persönlichem Bekanntwerden mit Adolf Hitler der NSDAP bei, führte 1928 bis 1932 den Nationalsozialistischen Studentenbund. Als Reichsjugendführer der NSDAP (1931-1940) und Reichsjugendführer des Deutschen Reiches ab 1933 unterstanden ihm alle Nationalsozialistischen Jugendorganisationen, auch die „Hitlerjugend“. Mitglied des Reichstages 1932 bis 1945. Als ehemaliger Gauleiter und Reichsstatthalter von Wien 1940 bis 1945 wurde er im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozeß 1946 wegen Beteiligung an Judendeportationen zu 20 Jahren Haft verurteilt, die er im alliierten Kriegsverbrecher-Gefängnis in der Zitadelle von Berlin-Spandau verbüßte.

    Er heiratet am 31.3.1932 Henriette Hoffmann (geb. 2.2.1913 in München), Tochter von Heinrich Hoffmann (­1885 gest. 1957). Trauzeugen: Adolf Hitler und Ernst Röhm. Heinrich Hoffmann ist Leibfotograf Adolf Hitlers und Pionier der nationalsozialistischen Bildberichterstattung. In seinem Atelier in der Münchener Schellingstraße 50 entstanden die Porträts, die Hitler in pathetisch überhöhter Rednerpose zeigen. 1933 wurde Heinrich Hoffmann „Reichsbilderstatter der NSDAP“. Der äußerst wohlhabende Schöpfer der nationalsozialistischen Bildpropaganda schuf ein eigenes Firmenimperium mit 10 Auslandsniederlassungen. Er argumentierte 1947 vor einer Spruchkammer im Entnazifizierungsverfahren, er habe einzig für die Kunst gelebt und völlig unpolitisch nur seiner Chronistenpflicht genügt. Er wurde enteignet und zu zehn Jahren Haft verurteilt, aber bereits 1953 entlassen.

    Eine seiner Sekretärinnen war Eva Braun, spätere Lebensgefährtin und unmittelbar vor dem Selbstmord Ehefrau Adolf Hitlers. Henriette von Schirach ließ sich 1949 scheiden und verließ mit einem neuen Mann ihre vier Kinder, die in Internaten untergebracht wurden.

    Henriette von Schirach bewohnte mit ihren Kindern bis zum Einmarsch der Amerikaner 1945 das am 12.3.1936 gekaufte Schlößl auf dem Aspenstein, Kochel Nr. 66, das „große Haus“ und zusätzlich ab 1939 das am 8.8.1939 gekaufte Haus in Urfeld, das „kleine Haus“, das sie gegen Ende des Krieges dem befreundeten Ehepaar Dr. Colin Ross und Frau bis zu deren Selbstmord am 29.4.1945 überließ. Nach dem Rauswurf aus dem Schlößl auf dem Aspenstein durch die Amerikaner, wo sie zunächst noch ein Nebenhaus bewohnten, die das beschlagnahmte Haus selbst nutzten, wohnte sie in Urfeld, bis sie am 24.12. 1945 von der amerikanischen Besatzungsmacht auch dort ausgewiesen wurden, sie selbst inhaftiert wurde und die Kinder mit einem Armeelastwagen nach Jachenau gebracht wurden, das sie nicht verlassen durften.

    Vom 24. 12. 1945 bis Dezember 1946 wurden den von Schirachs 2 Zimmer als Wohnung zugewiesen, in Jachenau Nr. 7 ¼ b, der südlichen Hälfte des auf dem Grund des Jachenauer Postwirtes, Jachenau Nr. 7, 1924 errichteten Doppelhauses, der ehemaligen Forstdiensstelle Jachenau II.

    Von Dezember 1946 an bis 1948 wohnten sie im Gasthof Jachenau. Dann überließ der Bayerische Staat ihnen ihr beschlagnahmtes und enteignetes Urfelder Haus gegen eine geringe Miete. Die größeren Kinder wohnten inzwischen bei Fremden in Kochel, um den Besuch einer höheren Schule zu ermöglichen. Sie zog mit dem jüngsten Sohn, damals 6 Jahre alt, und ihrem neuen Lebensgefährten nach Urfeld.

  • 23.9.1949

    Das Land Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, Finanzamt Bad Tölz, übernimmt auf dem Wege der Enteignung. 23.9.1949 und 21.11.1949: Übertragungsurkunde gemäß Artikel 5 Alliierten Kontrollrats-Direktive Nr. 50. (Enteignung der Kriegsverbrecher). Der Alliierte Kontrollrat wurde auf Grund der Viermächteerklärung vom 5. Juni 1945, der Feststellung über das „Kontrollverfahren in Deutschland“, am 8. August 1945 als oberstes Regierungsorgan der Besatzungsmächte Frankreich, Großbritannien, UdSSR und USA gebildet, das sich aus den 4 Oberbefehshabern in Deutschland zusammensetzte. Das Haus wurde der Mutter von vier schulpflichtigen Kindern wieder zur Nutzung überlassen gegen eine geringe Miete.

  • 17.12.1955

    Henriette Hoffmann von Schirach kauft das Grundstück vom Land Bayern um 20 000 DM (Deutsche Mark) zurück. Kaufvertrag, Notar Dr. Luther in München So der Namenseintrag im Kaufvertrag.

  • 6.8.1956

    Dr. Fritz Becker übernimmt durch Kauf um 40 000 DM (Deutsche Mark). Er ist Lungenfacharzt in Wertach, wohnhaft Bichl Nr. 16.

  • 1.12.1965

    Elke von Schirach, geb. Fähndrich, Dolmetscherin in Krailling bei München, übernimmt durch Kauf. Sie ist die Ehefrau von Robert Benedikt von Schirach (geb. 23.9.1938 gest. 14.2.1980 in Urfeld, begraben in Kochel. Nach der Scheidung, erst ab 1978, mietet er von Johanna Öttl das Öttl-Haus Urfeld Nr. 2 bis zu seinem Tod 1980, lebte dort zuerst mit Lebensgefährtin Katinka Mostar (U im Krankenhaus Schlehdorf), Schriftstellerin, dann mit neuer Ehefrau, die bis 1983 Mieterin des Hauses blieb.

  • 2.1.1973

    Friedemann Reinhard Hollmann (geb. 1.2.1917 in Saratow, Russland gest. 13.10.2007 in Kochel am See und Ehefrau (verh. 10.6.1944) Clementine (Clemy) Baronesse von Haaren (geb. 13.11.1923 in Pommern) übernehmen durch Kauf. Er ist Diplom Ingenieur, beruflich bedingt wohnhaft in Kiel, Wuppertal, beziehungsweise Sprockhövel bei Wuppertal, Wollerau in der Schweiz, nach der Pensionierung nach Urfeld. 2006: Aus Altersgründen Hauptwohnsitz München. Friedemann Hollmann und seine Vorfahren waren „Baltendeutsche“, die aufgrund des Hitler-Stalin-Paktes (Deutsch-Sowjetischer Nichtangriffspakt vom 23.8.1939 in Moskau: Estland zur Interessensphäre Russlands) zwangsumgesiedelt wurden ins „Reich“. Bis zur Zwangsumsiedlung lebte er in Dorpat in Estland. 1945: Flucht von Ostpreußen über den Hafen Gotenhafen per Schiff nach Schleswig-Holstein.

    Friedemann Reinhard Hollmann

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