Walchensee Haus Nr. 61 "Wirt", "Hotel zur Post"
Heute Seestr. 52
Die Schlehdorfischen Fischer wurden schon vor Erbauung der Kirche Sankt Jakob (1291) an einem anderen Platz angesiedelt und in das bisherige Schlehdorfer Fischerhäusl zog ein Jäger ein. Die Benediktbeuerischen Fischer bewohnten das benediktbeuerische Fischerhaus gemeinsam, in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts zur Hälfte Hans Öttl (Ettl) der Ältere, zur anderen Hälfte Kunz Zwerger.
Hans Öttl hatte bei Abt Wilhelm (1440-1483) „merckhliche schulden“, mehr noch bei Abt Narciss Paumann (1483-1504). Daher ließ Abt Wilhelm 1480 das Anwesen teilen. Bis 1507 „seindt seine schulden also angewachsen, dass er nit mehr Solvendo ware.“ Er verkaufte daher sein „Seezeug, Kästen, Vischbrunnen und anderes, ja sogar den Thail des Sees seines Bstands (Pachtverhältnis), doch auf Consens und Ratification seiner Grundherrschaft Benedictpeyern“ an Veit Jacob Tänzl auf Tratzberg in Tirol, nun Pfleger zu Aibling, der damit Pächter des Öttl´schen Walchenseeteils wurde und schon Pächter von Barmsee, Lautersee und Eibsee war. Er ließ Hännsl Öttl den Jüngern als Fischer auf dem Anwesen.
Seinen Wunsch nach dem zusätzlichen Erwerb des Zwerger´schen Teils wiesen Abt und Convent des Klosters ab, „man wisse nicht, wo man dann den Conz id est Conrad Zwerger misse hinthuen, also welcher dazumahl vunser halbes Urbar sambt der Tafern zu Wallersee würckhlich besieze vund seine schuldigkheit bis dahin allzeit gethreulich abgefiehrt habe.“
Am 28.12.1503 setzte Hans Öttl die 6 Saiblinge, die Abt Conrad vom Tegernsee erhielt, im Walchensee ein.
Kataster 1808: 1/3 Wirthshof beim Posthalter, gerichtsbar zum Landgericht Tölz, freystiftsweis zum Rentamt Tölz, zehentfrey, die Fischerey zum 4. Theil auf dem Walchensee, Wirthsgerechtigkeit, Holzgerechtigkeit.
-
VOR 1440
Kunz (Chunrath, Konrad) Zwerger (gest. nach 1465 in Walchensee), Bauer, Fischer, Wirt, errichtet eine Mahlmühle (Erlaubnis 1440 vom Abt Thomas des Klosters Benediktbeuern).
Er heiratet vor 1440 Agnes Grüner (Kriner) (gest. nach 1459 in Walchensee) von Jachenau Nr. 49.
-
VOR 1494
Der Sohn Hainz (Hainrich) Zwerger (geb. in Walchensee U 1512-1525 in Walchensee) erhält 1492 Leibgeding in Grueb bei Hagen, Anfall 29 fl, Fischer. Hainz Zwerger, Hans Öttl und Hans Luidl hausten gleichzeitig. Das Benediktbeurer Stiftsbuch vermerkt, dass Hans Öttl und Hans Luidl sofort nach Vollendung der neuen Straße über den Kesselberg versuchten, aus dem verstärkten Verkehrsstrom Nutzen zu ziehen. 1492 hat das Kloster beiden „vergunnt gastung ze haben“.Hans Luidl hat sogleich „ain stallung und ain kamer neben der stuben erzimmert“. Damit war er bestens gerüstet, die Fuhrleute und ihre Pferde die Nacht über unterzubringen. 1493 hat das Kloster dem Hans Öttl das Recht auf „gastung“ und „schencken“ wieder entzogen. 1494 ging die neu entstandene Wirtschaft von Hans Luidl auf Haintz Zwerger über, wobei erstmals von der „tafern zu walhensee“ die Rede ist.
Er heiratet Catharina (gest. nach 1525).
-
1492
Hainrich Zwerger und Hannsen, Vater und Sohn kaufen die „Putzerhube“ in Großweil Nr. 11, ½ Hof zum Kloster Schlehdorf samt allen Ein- und Zugehörungen um 125 fl von Christian und Afra Putzer. Um 1500 ist dort der Besitzer Hanns Miller und fortan dessen Nachkommen.
-
1492-1497
Die Kesselbergstraße wird neu errichtet und damit auch die Taferne. Hans Demleitner: Das Salbuch, das die Leistungen der Taferne an die Grundherrschaft Kloster Benediktbeuern auflistet, nennt zunächst die im Walchensee vorkommenden Fische und ihre Preise je Pfund: Saiblinge Wildfang 12 Xr, Saiblinge gespeist (= gemästet) 20 Xr, Ferchen 6 Xr, Rutten 6 Xr, Hechten 6 Xr, Alt 3 Xr, Renken das Hundert 20 Xr. Der Wirt hatte seiner Herrschaft eine Fischehrung zu reichen im Wert von 22 Pfennigen an folgenden Tagen: Neujahr, Sankt Benedikt (21. März), in den Fasten, Ostern, Klosterkirchweihe, Sankt Benediktentag im Sommer, an Unser Frau Schiedung und zu Quatember im Advent. Ferner hat er einmal im Jahr einen Essenfisch zu geben 1 fl wohl wert und 1 000 Renken.
-
UM 1498
Konz (Konrad) Zwerger (geb. in Walchensee gest. 1545 in Walchensee), Fischer und Tafernwirt auf Zwergern im Walchensee, übernimmt vom Vater und heiratet um 1498.
-
UM 1530
Melchior Zwerger (geb. in Walchensee gest. um 1572 in Walchensee), Fischer und Tafernwirt auf Zwergern im Walchense, übernimmt vom Vater und heiratet um 1530 Anna (Hochenleutner ?).
-
6.12.1532
Hanns, Kunz, Jörg und Martin Zwerger erhalten einen Wappenbrief von den Herzögen Ludwig und Wilhelm von Bayern „wegen ihrer Erbarkait, Redlichkait, gueter schigklichkait, darinn sy unns hochberumbt worden sind, auch wegen der getreuen, unterthenigen dinste Si sie unsern und vnnsers Landes sache gehorrsamblich getan“ Die Brüder waren zu der Zeit viel auf der Jagd am Fargenberg, der seither beim Volk den Namen „Herzogstand“ bekam.
-
UM 1556
Martin Rieger (geb. in Rieden am Staffelsee gest. um 1572 in Walchensee), Fischer und Tafernwirt auf Zwergern im Walchensee, übernimmt um 1556 durch Heirat der Hoferbin Anna Zwerger (geb. in Walchensee), nachdem kurzzeitig um 1500 Jörg Öttl die Tafern führte.
Pflichten des Wirts bei der Verstiftung, auch noch ebenso 1597 bei der Verstiftung an Caspar Panrädl: „Item wir das Gejaid (= Jagd) bey der Iser jährlich besuchen, ist er uns schuldig, seien wir persönlich da, oder wir scheckhen unser Gesandten, aif ain Tisch zu geben 6 Essen und jeder Person, sovil an diesem Tisch sitzen, ein Maß Wein über die Mahlzeit. Dem andern Gesindt, sovil wir bey uns haben, 4 Richt sambt dem brott, doch one Wein. Item, wan unser Gesandte in Winadt (= Weinlese in Südtirol) und auf die Ölpöggen (= Güter im Brennertal) reiten, ist er inen auß und ein Fuetter vnd Mal schuldig umbsonst. Item wan wir hinausreitten oder faren auf unser Reit und Wagenroß Hey und Strey genug. Item wan und sooft die Fuerleut zu Wallensee über Nacht ligen, si faren zu oder von der Etsch, oder auch in andern Geschäften auß und ein, so si geben wir ime von einem Roß auf ain Nacht für Hey und Strey 1 Xr. Doch das dermassen... dass die Fuerleut om Khlag sein. Item die Fuerleut gibt einer vber die Mahlzeit 10 Xr. Item wan der Pfarrer hinaufzeucht (vom Kloster Benediktbeuern nach Walchensee) und Meß liest, ist er imne schuldig das Mal und eine halbe Maß Wein, auch dem Roß Hey und Fuetter. Item er sol in dem ganzen Gericht sonderlich in der Jachenaw weder Khelber noch anderes Vieh on unser Erlaubnis zu khauffen nit Macht haben.“ (Hans Demleitner)
-
1579
Laut Stiftsbuch des Klosters Benediktbeuern wird die Tafern 1579 an Caspar Panrädl (gest. vor 10.1608 in Walchensee) verstiftet und kommt nicht mehr in den Besitz der Zwerger
1586: „Der See wird verstiftet an: Panrädl, Caspar, Wirt, und Zwerger, Hans d.Jüngere beide Benediktbeurer Untertan, Bartholomäus, Christoph und Hans der Ältere die Zwerger, Schlehdorfer Untertan.“ (Klosterliteralien Benediktbeuern 1586).
Caspar Panrädl heiratet in fünfter Ehe Ursula Kastenmiller (gest. 1609 in Walchensee).
-
8.1.1591
Klosterliteralien Benediktbeuern: Caspar Panrädl, Wirt am Wallersee und sein Schwager Hanns Lott der Junger, Münsing Gericht Wolfratshausen, für seine Frau Appollonia, geb. Pannrädl, des Obigen leibliche Schwester, quittieren ihrem Schwager Hanns Feyrabent derzeit Gerichtsschreiber zu Benedictbeuern wegen der verstorbenen Schwester Elisabeth, geb. Pannrädl, seiner Hausfrau, 100 fl Rückfall. Zeugen: Jacob Mosmüller, und Georg Schalch, beide Heusern, Balthauser Lipp, Jäger zu Riedt, und Seboldt Permeister aus der Ramsau, Gericht Benedictbeuern.
-
1602
Caspar Panrädl baut das Wirtshaus von Grund auf neu. (Tafel am Haus: „Anno 1602 Caspar Panneredl lies diese Tafern am Wallesee von neüem erpaütt“. Dieser originale Grundstein von 1602 ist auch im Jahre 2000 der einzige noch erhaltene Bestandteil aus dieser Zeit, nachdem das Haus inzwischen oftmals wegen Baufälligkeit neu aufgebaut werden musste.). So die Forderung des Klosters 1597 bei der Verstiftung: „der Freistifter soll es mit Stadel vnd Stallung vnd anderen auferpauen“.
-
1605
Caspar Panrädl zusammen mit Balthasar Töpfl von Eppan in Südtirol schenkten der Kirche Sankt Jakob 200 fl und ließen bei Lebzeiten beim Kircheneingang einen Grabstein aus rotem Marmor anbringen: „Anno 1605 haben die Ehrvesten Balthauser Töpfl Pfleger zu Oeppen in Tirol und Caspar Paneredl Wirt am Wallersee dieß Epitaphium Gott zu Lob vnd Sankt Jakob zu Ehren in das Gottshauß machen lassen. Balthauser Töpfl ist gestorben anno 16□ Caspar Paneredl ist gestorben 1609. Ursula Kastenmillerin sein 5. Hausfrau ist gestorben anno 1600. Denen allen genadt Gott.“
-
28.10.1608
Johann Hundsperger (Hundsberg) (geb. in Herrsching gest. in Walchensee), Wirtssohn von Herrsching am Ammersee, übernimmt um 10.1608 durch Heirat der Witwe Ursula Panrädl, geb. Kastenmiller.
In zweiter Ehe heiratet er um 1609 Regina Spensberger (geb. in Weilheim gest. in Walchensee), Bürgermeistertochter von Weilheim. Keine Kinder aus dieser Ehe (Laut Testament vom 9.10.1635).
In dritter Ehe heiratet er die Witwe Regina Hopfner, geb. Pader, Witwe des Zöllners Hans Hopfner von Zirl. Ihr Bruder war Andreas Pader, Aufschlageinnehmer in Mittenwald. Die guten Beziehungen zu den Zollbeamten an der Grenze zu Tirol und in Tirol erklären sich damit, dass der Walchenseer Wirt die Renken bereitzuhalten hatte, die an Stelle von Trinkgeld von den Benediktbeurer Fuhrleuten an die Zöllner verehrt wurden. Von der guten Laune dieser Beamten hing es ab, dass man sich an die Zollprivilegien erinnerte, die die Andechser Grafen als Tiroler Landesherrn für seine Etschweine gewährt hatten.
-
1635
Der Wirt stiftet zu Sankt Jakob den hundsbergerischen Jahrtag.
-
Simon Hundsperger (geb. in Walchensee gest. in Walchensee, Sohn aus erster Ehe, übernimmt vom Vater.
-
1662
Die Tafern kommt auf die Gant (= Zwangsversteigerung). Der Stillstand allen Verkehrs in den Pestjahren und die Truppendurchzüge im 30jährigen Krieg (1618-1648) führten zum Rückgang der Geschäftstätigkeit.
-
1662
Michael Schönaicher (geb. in Etting gest. 1666 in Walchensee) übernimmt auf offener Gant um 2 250 fl. Er stammt vom „Wirt“ in Etting Nr. 24 (Tafern schon vor 1400) bei Weilheim, ½ Hof, Freistift und Tafern zum Kloster Polling. Er ist verheiratet.
-
1666
Balthasar Werkmeister (geb. in Tölz in Walchensee), Bürger und Bräu zu Tölz, übernimmt durch Kauf von der Witwe Schönaicher.
-
1668
Hanß Georg Schwarz (geb. in Stegen gest. 24.9.1690 in Walchensee erstochen), Kirchenprobst und Wirth am Wallersee, übernimmt durch Kauf um 3 000 fl und Übernahme der Schulden von 400 fl bei der Sankt Jakobskirche in Walchensee. Anfall 124 fl. Er schenkt dazu der scheidenden Wirtin und Witwe eine „Schwäbische Hauben“.
Um 1668 heiratet er Maria Ursula Mayr (geb. 31.5.1647 in Lenggries gest. 1727 in Walchensee), Wirtstochter vom „Altwirt“ in Lenggries Nr. 89.
-
1691
„Auf Absterben des gewesten Kirchenprobsts und Wirths am Wallersee Hanß Georg Schwarz ist derselbe mit gdiger (gnädiger) licenz in die Kirchen begraben und dafür dem Gottshaus verraicht worden 5 fl.“
Das Kloster verstiftete die Tafern der Witwe, die noch unmündige Kinder hatte.
Die Poststation der Taxischen Post von München wird eingerichtet.
-
6.3.1704
Hanß (Johann Chrysostomus) Schwarz (geb. 27.1.1673 in Walchensee gest. 5.2.1746 in Walchensee), Wirth am Wallersee.übernimmt von der verwitweten Mutter und heiratet am 6.3.1704 Maria Humpl (geb. in Ramsau gest. in Walchensee), Müllerstochter von Ramsau bei Heilbrunn.
Der Grabstein des Vater und alten Wirts befindet sich mitten in der Walchenseer Kirche Sankt Jakob auf dem Boden und hat die Inschrift:
IO GEORG
SCHWARZ
WIRTH IN
WALLERSEE
STIRBT DEN
24 7BER 1690
-
1723
„Die alte Frau Würthin am Wallersee, Ursula Schwarzin“ hat dem Gotteshaus 50 fl verehrt, damit die Seitenaltäre endlich angefertigt werden könnten.
-
6.8.1736
Josephus Schwarz (geb. 17.1.1712 in Walchensee gest. 1755 in Walchensee), Wirth am Wallersee.übernimmt von der verwitweten Mutter. Von Schulden ist bei der Übernahme nicht mehr die Rede. Die Tafern ist nun Poststelle, und der Posthalter bezieht beim Taxischen Postamt in München jährlich 100 fl für seine Bemühungen.
Er heiratet am 6.8.1736 Anastasia Wörner (geb. 19.10.1710 in Jachenau gest. 31.5.1753in Walchensee), Wirtstochter von Jachenau Nr. 7 „Wirt“. Die Braut brachte 1 300 fl Heiratsgut, 2 Betten und 12 beschlagene Maßkrüge. Da sie kinderlos stirbt, muss der Ehemann 1 000 fl Rückfall zahlen.
In zweiter Ehe heiratet er am 30.8.1753 Elisabetha Sachenbacher (geb. 26.5.1725 in Sachenbach gest. 2.6.1761 in Walchensee) von Sachenbach Nr. 1 „Jörglbauernhof“, Pfarrei Jachenau.
-
23.9.1757
Melchior Krinner (geb. 10.12.1723 in Kochel gest. 1772 in Walchensee), Wirth und Posthalter, übernimmt am 6.10.1757 durch Heirat der Witwe Elisabeth Schwarz, geb. Sachenbacher. Er hat 2 000 fl Heiratsgut in bar und stammt von Kochel Nr. 10 „Maierbauer“, "Moar".
In zweiter Ehe heiratet er am 5.10.1761 Anastasia Wagner (geb. 15.5.1724 in Kochel gest. 11.5.1770 in Walchensee), Mesnertochter von Kochel Nr. 4 „Mesner“.
-
1755, 1761 und 1772
Nach diesen aufgestellten Inventarien befanden sich im Erdgeschoß die Zöchstuben mit 4 Tischen, 2 Lehn- und 4 Vorbänk, ferner ein gut eingerichtetes Stiberl, 3 Kammern, Flez (= Mittelflur) und Küche. Im Stockwerk waren 1755 das Herrenzimmer mit Nebenkammer und Verschlag, ferner eine obere Gaststuben, 2 Gastkammern, die 1761 Dirn- und Bauernkammer heißen, und die sogenannte Nusskammer. Bis 1772 wurde im Stockwerk umgebaut. Unter Drangabe einer Kammer war die Gaststube auf 5 Tische erweitert worden. In einem Anbau wohnte der alte Wirt. Die Tafern konnte den Betten nach gegen 10 Gäste übernachten lassen. Die Posthalterei war wohl das einträglichste und sicherste Geschäft des Walchenseer Wirts. In einem Schuppen standen 2 Postchaisen zum Wechseln, 2 Rennschlitten, weiterhin waren Reitsättel für Männer und Frauen vorhanden. War die Straße am See unwegsam, so wurden die Reisenden mit Kähnen nach und von Urfeld gebracht. Zum Wechseln und zum Reiten standen 6 Pferde im Stall.
1704 wurde dem Wirt ein Attest ausgestellt, 30 Schäffeln Habern zum Füttern der Postpferde gekauft zu haben.
-
30.8.1774
Michael Krinner (geb. 15.12.1756 in Walchensee gest. 7.9.1828 in Walchensee), Wirth und Posthalter, übernimmt nach Auseinandersetzung mit den Geschwisterten um 3 406 fl 40 Xr.
Er heiratet am 3.10.1774 Maria Anna Gattinger (geb. in Guglhör gest. in Walchensee) ab dem Guglhör, Guglhör Nr. 2 „Schnegk“ (1/2 Hof), Gemeinde und Pfarrei Riegsee.
-
1808
Kataster: 1/3 Wirthshof, gerichtsbar zum Landgericht Tölz, freystiftsweis zum Rentamt Tölz, zehentfrey. die Fischerey zum 4. Theil auf dem Walchensee, Wirthsgerechtigkeit, Holzrecht: jährlich 40 Klafter Fichtenholz, 20 Klafter Buchenholz, dann Bau- und Sagholz unentgeltlich nach Nothdurft aus der Kirchenwaldung Katzenkopf (Zwergern).
-
18.7.1808
„Der 1/3 Hof beym Posthalter und Wirth zu Walchensee gehört unter das Königliche Landgericht Tölz, zahlt Schwarwerkgeld zum Königlichen Rentamt Tölz 2 fl 40 Xr, ist freystiftsweise grundbar eben dahin, zahlt Stift 60 fl 20 Xr 2 Pfennig, Küchendienst 26 fl 40 Xr, Tanzanlag 1 fl, einfache Steuer 4 fl, Fourage Anlag (=Verpflichtung, die Militärpferde aus der Umgebung auf dem Hof zu versorgen) 2 fl 20 Xr, Vorspann Anlag 25 Xr, Zehendfrey. Dieser 1/3 Hof ist mit der Wirtschaftsgerechtigkeit und ganzen Einrichtung laut Vertragsbrief dato 30.8.1774 mit seinen Geschwisterten übernommen worden um 3 406 fl 40 Xr: ein gemauertes Wirthshaus Nro. 63, dann hölzernen Heustadt samt Stallung unter einer Bedachung, eine Stallung für Gastpferde mit Wagenschupfen, ein kleinerer Stall für Gastpferde mit angehängtem Ballhaus, eine Schifhüte, wo zugleich eine Wagenbehältniß, eine alte Badstube und 2 Fischbehälter. Haus- und Krautgarten: 2 Pflanzgarteln, und das Tischgartl. Felder oder zweymädige Wiesen, indem hierorts selten, und nur um den Graswuchs zu befördern, umgeakert wird: der Stallacker, der Kirchenacker, das Zwerchackerl, die Wachthütte, der Müllrautacker, das Dachsbaumakerl, das obere und untere Ramakerl und das Radlakerl. Einmädige Wiesen: Müllraut Wiesmad, im Ram der Moosbichl, und das Spermad, Holzmad in meinem Feld, die Drat im Prantl, die Segenfäng. Das kleine Hölzl in der sogenannten Au am Deinlingerbach, das kleine Hölzl in meinem Feld der Ram genannt. Forstrecht: jährlich 40 Klafter Fichtenbrennholz, 20 Klafter Buchenbrennholz, Dach-, Bau- und Kagholz (Kag = Zaun) zur Hausnothdurft, jährlich zu 8 Stämme angeschlagen, alles unentgeldlich aus der Kirchenwaldung Katzenkopf zu Wallersee, dann Bräch nach Bedürfniß im Anschlag 20 Fuder unentgeldlich aus ebengenannter Kirchenwaldung Katzenkopf und Grießberg.. Fischerey auf dem Walchensee den vierten Theil gehört zum Gut. Die reale Wirthsgerechtigkeit gehört zum Gut. Das Viehwaiderecht am Grießerberg und Farchenberg.
Haus, 43, 44, ganz gemauert mit hölzernem Stadl, die Labersau genannt mit 14 Tagwerk Wiesgründe ist ludeigen und zehendfrey, gibt Grundzins zum Rentamt Tölz 2 fl 3 Xr 1 Pfennig und ist erkauft worden gemäß Kaufbrief vom 22.7.1803 in der Klosteraufhebungs Versteigerungs Comißion von Benediktbaiern mit Haus und Wiesgründen zusammen um 750 fl.
Neu erbautes ehemalig Königliches Mauthaus zu Walchensee. Gemäß abgeschlossenem Contract de dato 22.7.1795 mit der Kurpfalzbaierischen Hofkammer wurde dieses Mauthaus auf meine eigenen Kosten erbauet, und insolange als das Mauthaus alldort bestehen würde, von allen Abgaben hievon befreyt gelassen. Walchensee, den 18.7.1808 Michael Krinner Wirth am Walchensee.“
7.3.1818: Das Grundobereigenthum wurde vom Staatsärar abgelöst (=reluiert) um 500 fl Ablösungssumme.
-
23.2.1818
Aloys Oeckl (Oeckler) (geb. 13.5.1787 in Katzenwirt, Pfarrei Hechenberg nahe Dietramszell gest. 3.1.1835 im städtischen Irrenhaus zu Obergiesing, München), Wirth und Posthalter, übernimmt am 23.2.1818 durch Heirat der Hoferbin Maria Anna Krinner (geb. 23.12.1782 in Walchensee gest. 30.4.1832 in Walchensee).
In zweiter Ehe heiratet er am 26.11.1833 Elisabeth Emlich (geb. 15.11.1804 in Obergiesing gest. vor 6.1854 in Walchensee), Verwalterstochter, derzeit Köchin im Pfarrhaus Walchensee.
-
31.1.1835
Nach pfarramtlichem Zeugnis von Obergiesing den 31.1.1835 wurde Alois Oeckler am 25.1.1835 nach katholischem Ritus auf dem äußeren Gottesacker beerdigt. Er wurde vor einiger Zeit als wahnsinnig von Walchensee nach Obergiesing abgeführt.
-
28.7.1835
Johann Georg Schwarz (geb. 9.10.1808 in Unterschondorf gest. in Walchensee), Wirt und Posthalter, übernimmt am 28.7.1835 durch Heirat der Witwe Elisabeth Oeckl, geb. Emlich. Er ist zugleich Hausbesitzer in Weilheim.
In zweiter Ehe heiratet er am 8.6.1854 Anna Öttl (geb. 11.7.1818 in Unterau gest. 13.12.1865 in Walchensee).
In dritter Ehe heiratet er am 14.6.1866 Theres Öttl (geb. 26.4.1831 in Unterau U in Walchensee), Schwester der zweiten Ehefrau Anna Öttl.
-
26.9.1843
Johann Georg Schwarz und die erste Ehefrau Elisabeth, geb. Emlich verkaufen das Nebenhaus, das 1795 von Vorgänger Michael Krinner neu erbaute ehemalige Mauthaus, amtlich genehmigt am 26.10.1844 und einen Teil der Lobesau um 2 650 fl an den bayerischen Staat, Forstärar.
-
19.9.1844
Anton Straubinger (geb. 22.10.1816 in Wolfratshausen gest. in Walchensee) übernimmt durch Kauf um 34 950 fl. Er ist durch Einheirat Königlicher Postexpeditor, Bierbräuer und Tafernwirth von Mittenwald.
Er heiratet am 26.4.1842 die Witwe Rosa Reindl, geb. Bader (geb. 21.8.1804 in Mittenwald), Posthalterswitwe von Mittenwald. Keine Kinder. Das Wirtsanwesen kommt auf die Gant (= wird zwangsversteigert).
-
14.7.1852
Laut Dekret des Königlichen Landgerichts Tölz vom 14.7.1852 hat Johann Georg Schwarz, Posthalter zum Meistgebot von 24 000 fl das 1/3 Wirtsgut erneut übernommen, Wohnhaus mit Stallung und Stadel und Pferdestallung mit Schweinestall, Waschhaus und Hofraum, Fischrecht im Walchensee, gemeinschaftlich zu 3/12 Anteil mit Joseph Friedl, Waltlbauer Haus Nr. 60 in Walchensee, Joseph Zwerger’s Kindern Hanslbauer in Zwergern Haus Nr. 62, Paul Grünwald, Bartlbauer Haus Nr. 63 allda und Jakob Sittel, Adambauer Haus Nr. 63 in Zwergern.
-
5.12.1853
Von dem gerade zurückersteigerten Wirtsanwesen verkauft Johann Georg Schwarz den restlichen Teil der sogenannten Lobesau, soweit nicht schon 1843 an das Forstärar verkauft, um 5 000 fl.
Kaufbrief zu 5 000 fl. Briefprotokoll König-liches Landgericht Tölz:
Georg Schwarz königlicher Posthalter von Walchensee schließt nach hierzu erlangter hypothekenamtlicher Bewilligung mit dem königlichen Forstwarte Andre Bräu von Altlach und Joseph Friedl Waldbauer (=„Waltlbauer“) zu Walchensee nachstehenden Kaufvertrag:
Georg Schwarz verkauft und überlässt aus seinem beim Postanwesen Haus Nr. 61 zu Walchensee befindlichen Besitzthum die in Litera B katastrierte Lobesau Plan Nr. 43 Wohnhaus und Stadel unter einem Dach und Plan Nr. 44 Acker und Wiese, zusammen 36 Tagwerk 76 Dezimalen, jedoch ohne alte Hauseinrichtung, aber mit Haus- und Baumannsfahrnis mit alleiniger Ausnahme des Hausrathes, Steuer Simplum 17 fl 7 Xr 5 Heller, Haussteuer 3 Xr dem Andre Bräu und Joseph Friedl zum gemeinschaftlichen Besitz und Eigenthum zur rechtsbedungenen Summe von
5 000 fl.
Neuer Wirtshof-Besitz:
48,997 Hektar = 143 Tagwerk 80 Dezimalen.
-
1867
Statt der bisherigen Thurn und Taxi’schen Post übernimmt die Deutsche Reichspost das Postwesen.
-
1872
Johann Baptist Pfund (geb. 6.12.1845 in Lenggries gest. in Lenggries) vom „Altwirt“ in Lenggries übernimmt durch Kauf um 30 000 fl und heiratet am 5.2.1877 die Witwe Maria Baumgartner. geb. Hohenwieser (geb. 11.9.1841 in Lenggries gest. 16.1.1913 in Lenggries) vom „Langer“ in Lenggries.
Johann Pfund zieht nach der Übergabe nach Lenggries Nr. 58 auf das Anwesen der Braut „Zum Grundner“, das spätere „Pfundhaus“.
-
1873
Max Pfund (geb. 13.12.1849 in Lenggries ) übernimmt vom Bruder, der nach Lenggries Nr. 58 „Zum Grundner“ heiratet.
Er heiratet am 10.6.1873 die Witwe Maria Schmid, geb. Noderer (geb. 6.4.1850 in Waakirchen), Metzgerswitwe.
Nach dem Verkauf zieht er als Privatier wieder nach Lenggries und kauft von Bruder Peter Pfund am 4.12.1876 das Anwesen Lenggries Nr. 61 ¼ (0,97 Tagwerk) um 1 028,57 Mark. Am 26.4.1879 tauscht er mit Bonaventura Sanctjohanser und übernimmt dessen bisher innegehabtes Anwesen „Oberer Muser“, 1/16 Hof um 7 000 Mark und einer Aufgabe von 1 000 Mark. Am 2.6.1879 verkauft er dieses Anwesen (1934: Rathausplatz 1, Rathaus) wieder um 10 000 Mark an Blasius Müller, der umgehend mit Johann Trischberger tauscht.
-
1876
Wilhelm Grad (geb. 12.12.1841 in Schwabing gest. 2.1.1886 in Walchensee), Königlicher Posthalter, übernimmt durch Kauf. Er stammt vom Tafernwirt in Schwabing Nr. 1 bei München.
Er heiratet am 12.12.1876 Theresia Philomena Westermeier (geb. 9.10.1843 in München), Müllerstochter von München.
-
1893
Die Witwe Therese Grad geb. Westermeier verkauft das Anwesen an Alexander Öchsner.
-
1.8.1893
Alexander Öchsner verkauft weiter an Dr. Anton Lang (geb. 27.11.1863 in München, Sankt Peter gest. 24.9.1909 in Eglfing, Haar, laut Mitteilung der Direktion der dortigen Heil- und Pflegeanstalt), Privatier, vorher Kaufmann von München. Er war Inhaber des Delikatessengeschäfts Firma „Bader & Lang J. Lansberger`s Nachfolger“, angemeldet laut Handelsregister 30.11.1887, abgemeldet 17.11.1890.
Anton Lang heiratet am 8.12.1893 Anna Maria Rogginger (geb. 13.1.1864 in Entau gest. 3.1.1937 in Eglfing, Haar, in der Heil- und Pflegeanstalt), Gastwirtstochter von München. Heirat in Walchensee, Standesamt Kochel Nr. 4/1893. Laut Verehelichungszeugnis vom 14.11.1893: Anna Maria Rogginger, Modistin von Wiesenfelden.
-
26.9.1898
Franz Seraph Leiß (geb. 3.9.1865 in Stamsried gest. 27.9.1932 in Pullach) und Ehefrau (verh. 28.3.1894) Barbara (Babette) Simmerl (Simperl) (geb. 9.11.1872 in München gest. 23.12.1921, an den Folgen eines Arbeitsunfalls in der Küche des „Gasthauses zur Post“ in Walchensee, übernehmen durch Kauf von Dr. Anton Lang um 150 000 Mark, davon 40 000 Mark für Mobilien. 26.9.1898 und Nachtrag vom 2.3.1899: Kaufvertrag, Notar Justizrat Otto in München: Den Rest des 1/3 Wirtsgutes, Wohnhaus, Postgasthaus mit Hotel und Veranda, Stallung und Stadel, Wagenremise, Waschhaus, Eiskeller, Hofraum, Gemüsegarten, Schmiede und Grasplatz, Nebenhaus: Wohnhaus mit Veranda, Schiffhütte und Hofraum. Fischrecht 3/12 im Walchensee gemeinschaftlich mit Waltlbauer Nr. 60, Hanslbauer Nr. 62, Bartlbauer Nr. 63 und Adambauer Nr. 64, Fischbehälter.
Er stammt aus 93491 Stamsried bei Cham, Landkreis Roding, Oberpfalz. Er ist gelernter Bäcker, seit 14.1.1883 in München, bei Bäckermeister Hannecker, Landsbergerstraße 131, seit 21.11.1888 als Bräugehilfe bei der Brauerei Pschorr, Bayerstraße, seit 25.8.1890 als Schankkellner bei verschiedenen Münchener Wirten. 26.2.1894: Er erwirbt in München Bürger- und Heimatrecht laut Magistratsnotifikation vom 26.2.1894. 17.3.1894: Verehelichungszeugnis des Stadtmagistrats.
Franz Leiß, königlicher Posthalter und Besitzer des Hotels „Zur Post“ in Walchensee, Telefon Kochel 52, wirbt auf seinen Briefbögen:
„In schönster Lage direkt am See und nächster Nähe des Waldes.
Neuerbautes Haus. 80 comfortabel eingerichtete Fremdenzimmer mit Balkons und guten Betten. Seebäder. Kalte und warme Bäder im Hause.
Fischerei und Schiffahrt. Königliche Post- und Telegraphenstation mit Telefonbetrieb. Automobil- und Omnibusverbindung nach allen Richtungen.
Ein- und Zweispänner. Restauration zu jeder Tageszeit. Vorzügliche Küche. Münchner Biere. Reine Weine. Das ganze Jahr geöffnet. Central-Heizung.“
-
1899-1903
Neubau des „Gasthauses zur Post“ in Walchensee. Der vorherige Bau war seit 300 Jahren unverändert gestanden.
Franz Leiß war nicht nur ein engagierter Wirt, der diese alteingesessene Wirtschaft modernisierte und wieder in die Höhe brachte, sondern auch ein verdienstvoller Gemeindebürger, der sich vehement und erfolgreich dafür einsetzte, dass Walchensee an das elektrische Stromnetz angeschlossen und die Uferstraße ausgebaut und verbreitert wurde, wozu die Anlieger Land abtreten mussten.
Besitzstand 22,047 Hektar = 64 Tagwerk 71 Dezimalen
Verkauf von Bauplätzen und von Grund an das Walchensee-Kraftwerk.
Rest: 7,884 Hektar = 23 Tagwerk 14 Dezimalen
-
19.3.1919
Beim Verkauf des Anwesens aus Gesundheitsgründen (Arbeitsunfall der Ehefrau Babette Leiß in der Küche der „Postwirtschaft“) behalten sich Franz und Babette Leiß das Nebenhaus am Walchenseeufer vor (Seestraße 17).
-
19.3.1919
Oskar Kiesel (geb. 21.8.1882 in München), Elektrotechniker, Ingenieur, Konstrukteur und Maschinenfabrikant in München, Brienner Straße 8, übernimmt durch Kauf um 240 280 Mark 30 Pfennig, hiervon 100 000 Mark für Mobilien und 7 200 Mark für Fischerei-Recht. (Notariat München VII).
Er heiratet am 30.10.1905 Isabella Ladiner (geb. 18.3.1878 in Gföll bei See , Tirol). Ehe geschieden am 14.1.1921 durch Urteil des Landgerichts München aus beiderseitigem Verschulden.In zweiter Ehe heiratet er am 21.12.1923 Anna Rudholzner (geb. 19.6.1891 in München).
Zuerwerb von Grund, jetzt
13,216 Hektar = 38 Tagwerk 72 Dezimalen. Verkauf 1921.
6.12.1929 Oskar Kiesel macht in München Konkurs. Firma gelöscht am 10.5.1930.
-
19.8.1921
Rudolf Böhmer, Hotelgeschäftsführer in München, Georgenstraße 20 übernimmt durch Kauf um 850 000 Mark, hiervon 300 000 Mark für Mobilien. Er zertrümmert den Hof, behält selbst viele Grundstücke und betreibt in Walchensee ein Schrotkurheim.
Nach Verkauf von Grund, jetzt zur Postwirtschaft gehörig: 0,715 Hektar = 2 Tagwerk 10 Dezimalen.
-
4.4.1930
Emil Pröschl in München, Bayerstraße 31 übernimmt durch Kauf um 190 000 Goldmark, hiervon 70 000 Mark für Mobilien.
-
1926
Neues Schlachthaus mit Keller und Waschküche.
-
1932
Abbruch von Stallung und Wagenremise. Neubau Garage.
-
1934
0,734 Hektar = 2 Tagwerk 11 1/2 Dezimalen
-
1948
Neubau des Posthotels
-
Günter Pröschl übernimmt.
-
1977
Das Landratsamt Bad Tölz lässt das verwahrloste Haus schließen.
-
1978
Günter Pröschl macht Konkurs und geht nach Spanien. Das Anwesen wird zwangsversteigert.
-
1978
Jakob Mayer und Anton Plenk übernehmen das bereits wieder abbruchreife Haus. Sie sind im Chiemgau sesshaft und organisieren eine Bauherrengemeinschaft, die das Haus 1980 abreißen lässt und in den folgenden Jahren einen Neubau errichtet mit 75 Appartement-Wohnungen.
-
Nach 1980
Neubau und Anbau eines Traktes mit etwa 65 Ferienwohnungen.
-
1.5.1984
Eröffnung des neuen Hauses
-
1984
Jakob Mayer und Anton Plenk verkaufen die Ferienwohnungen als Eigentumswohnungen. Das Hotel kauft Glück, Hotelier aus Starnberg.
-
Anton Plenk in Traunstein kauft das Hotel zurück. Es wird dann von ihm verpachtet.
-
DEZEMBER 2004
Ursula Heeg übernimmt durch Kauf. „Seehotel zur Post“, Hotel, Restaurant, Cafè, 5 hoteleigene Ferienwohnungen, weitere 7 zur Vermietung, Seeuferterrasse am Walchensee, Liegewiese mit Badefloß, Schwimmbad, Sauna. Ursula Heeg hat die Auszeichnung „Bayerische Küche“ 2001 und 2004 gewonnen. Sie betrieb 8 Jahre lang eine Wirtschaft in Maising, 11 Jahre lang ein eigenes Weinlokal in Inning am Ammersee, war zugleich 5 Jahre lang, 1986-1991 Geschäftsführerin des „Hotels Post“ in Inning. Von den etwa 46 zu vermietenden Ferienwohungen werden 12, davon 5 eigene, vom Hotel vermietet, 13 von der Vorbesitzerin Evelyn Bodic aus fremdem Eigentum, 15 von einer Eigentümerin in Düsseldorf, der Rest ist einzelner Privatbesitz.